about

Geboren

06.06.1979 in München.

Kirchenmaler

1999–2002 Ausbildung zum Kirchenmaler bei Dietmar E. Feldmann, Abensberg.

Holzbildhauer

2003–2006 Ausbildung an der Fachschule für Holzbildhauerei, Oberammergau.

Bildhauerei

2006–2009 Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, Klasse Prof. John Bock.

Gesang und Oper

2009–2014 Studium Gesang und Oper, Hochschule für Musik Karlsruhe / IMT Karlsruhe.

Staatstheater Mainz

2014–2018 Bass im Ensemble für Musiktheater, Staatstheater Mainz.

Osmin

2022/23 Solopartie Osmin in ‚Die Entführung aus dem Serail‘ (Mozart).

Caron

2023/24 Solopartie Caron in ‚Orpheus‘, Pasinger Fabrik.

Sonoton

Laufend Cover- und Grafikdesigner bei Sonoton München, freiberuflich.

Illustration

Illustrator und Animator für ‚Covid Shield Pro‘ (Optimed) und die Eigenproduktion ‚Die Made‘ nach Heinz Erhardt.

Fotografie

Vom Vater die Leica R4, vom Großvater die Voigtländer, heute eine Sony A7C mit 90mm Makro. Autodidaktisch gelernt.

Küche

Vegetarischer Meisterkoch.

Grafikdesign

Arbeitet in Grafikdesign und Illustration.

Alpenüberquerung

Mit dem Reiserad über nahezu alle großen Alpenpässe, beladen rund 60 kg, eigentlich zu schwer für die Alpen.

Weiter nach Neapel

Ein Studienkollege fragte halb im Scherz, ob er nicht gleich weiter nach Neapel radeln wolle. Georg tat es.

Ex Asilo Filangieri

Acht Monate in einem besetzten, selbstverwalteten Kulturzentrum in einem ehemaligen Nonnenkloster an der Via San Gregorio Armeno, Neapel.

Gesang im Kino

Übte Gesang in der ehemaligen Klosterkapelle, die heute als Kino genutzt wird.

Javier

Freundschaft mit dem Maler und Allrounder Javier, der ihm Schweißen und Ölmalerei beibrachte.

Kochen in Neapel

Kochte auf der Werkstatt-Kochplatte, bis die Neapolitaner sein Essen mit Begeisterung aßen.

Kinderprojekt Umbrien

Beteiligung an einem Kinderprojekt in Santa Chiara, Umbrien, organisiert über das Kulturzentrum.

Bach-Silberplatte

Eine polimentversilberte Platte, Silber poliert auf rotem Bolusgrund, bis die Fläche wie Wasser glänzt.

Heilige Schwämmchen

Ein Straßenkunst-Setzkasten aus Neapel: verkauft dort, wo ohnehin religiöser Krimskrams verkauft wird, und weiterverkauft, auch nachdem niemand mehr weiß, wer sie erfunden hat.

Scheiße im Schnee

Eine fotografische Serie, lückenlos dokumentiert. Vollständigkeit selbst als Aussage.

Die Made

Nach Heinz Erhardt: Literatur in bewegtes Bild übersetzt, als Illustrator und Animator in Eigenproduktion.

Covid Shield Pro

Eine technische Bauanleitung als animiertes Bild, Illustration im Dienst der Funktion.

Handwerk und Bühne

Holzbildhauerei, Kirchenmalerei, Schweißen, Ölmalerei und Operngesang: Materialarbeit und Stimme als zwei Enden derselben Übung.

Lichtkörper

Er folgt dem Licht dorthin, wo es sich bindet: an Holz, Metall, Haut, Staub, Farbe, Atem, Erinnerung.

Verwandlung

Material ist kein Träger, sondern Gegenpart: Holz, Silber, Schwamm, Stimme und Linie verlieren im Werk ihre Schwerkraft.

Zwischenreich

Sie entstehen im Zwischenreich aus Handwerk, Musik, Bild, Körper: eine Stimme wird Linie, ein Kratzer Partitur.

Inneres Archiv

Gesichter, Berge, Insekten, Kirchenräume, Lichtflecken – aus dem inneren Archiv steigen Bilder, nicht geplant, sondern gefunden.

Heilige Reststoffe

Ein Schwamm, ein Kratzer, ein Staubkorn werden zur kleinen Offenbarung. Das Erhabene liegt im Rest, im Abdruck, im Übersehenen.

Unichorn-Modus

Hier wird nichts erklärt, nur verwandelt: ein Schwamm wird Reliquie, ein roter Knopf Schwelle, ein Bild ein Apparat der Bedeutung.

Schimmernde Verbindung

Holzbildhauerei, Malerei, Gesang, Fotografie, Objektkunst – Aggregatzustände einer Bewegung: Welt in Form bringen, bevor sie zerfällt.

Kleine Offenbarung

Sie behaupten keine Wahrheit, nur kurze Zustände: ein Riss, ein Leuchten, ein Atemzug, bis das Gewöhnliche fremd genug wird, gesehen zu werden.

Liturgie des Materials

Holz wächst, Silber spiegelt, Farbe sedimentiert, Stimme vergeht, Schwamm saugt auf – daraus entsteht eine stille Liturgie der Geduld.

Das ungezähmte Bild

Das Bild ist kein Endpunkt, sondern ein Wesen im Übergang: gemacht, aber nicht beherrscht; gebändigt, aber nicht gezähmt.

Der 60-Kilo-Pass

Ein Rad von sechzig Kilo über jeden Alpenpass getragen – und dann, weil ein Freund im Netz spaßte, einfach weitergefahren bis Neapel.

Acht Monate Kloster

Acht Monate in einem besetzten Nonnenkloster mitten in Neapel, Eintrittspreis: ein Vogelhäuschen.

Kapelle zu Kino

Operngesang geübt in einer Kapelle, die längst zum Kino geworden war.

Horizontaltänzerinnen

Auftritte mit Horizontaltänzerinnen und Impro-Elektronikern in einem anarchistischen Kulturzentrum.

Meister aller Gassen

Schweißen und Ölmalerei gelernt von einem neapolitanischen Meister aller Gassen, der Javier heißt.

Aglio e Olio

Monatelang nichts als Spaghetti aglio e olio gekocht, bis die Italiener selbst kapitulierten und es gut fanden.

Das Souvenir, das weiterlebt

Ein Souvenir erfunden, das sich nach der Abreise in Neapel selbstständig weitervermehrt, ohne dass noch jemand weiß, wer es erfand.

Ein Sommer in Umbrien

Kirchenmaler, Holzbildhauer, Bildhauer-Student, Opernbass, Grafikdesigner, Animator – und mittendrin ein Sommer aus Wein und Wandmalerei.

Georg-Automat